Archiv der Kategorie: OV Pocking-Bad Füssing

Einladung zum Herbstfest der FDP Pocking/Bad Füssing am 28.10.2016 ab 18.00 Uhr

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Alexander Putz, Landshuts designierter FDP Oberbürgermeister ist Schirmherr beim Herbstfest der FDP Pocking/Bad Füssing

FDP Landesvorsitzender  Albert Duin und stellvertretende Landesvorsitzende Britta Dassler zu Gast

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Der FDP Ortsverband Pocking/Bad Füssing freut sich einen Oberbürgermeister als Schirmherren gewonnen zu haben. Foto : Christoph Putz

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Niederbayern wählt neuen Vorstand – Passau-Land nun zweifach vertreten

vl. Landesvorsitzender Albert Duin, slv. BV Maria Raum, stlv. BV Christian Neulinger, BV Alexander Fürter, sltv. BV Nicole Bauer, ehem. BV Dr. Andreas Fischer

vl. Landesvorsitzender Albert Duin, slv. BV Maria Raum, stlv. BV Christian Neulinger, BV Alexander Fürter, sltv. BV Nicole Bauer, ehem. BV Dr. Andreas Fischer (Foto: König)

Bogenberg Zum traditionellen Dreikönigstreffen der FDP-Niederbayern wurde in diesem Jahr auch der neue Bezirksvorstand gewählt. Bei der Wahl des Vorsitzenden setzte sich der Deggendorfer Kreisvorsitzende Alexander Fürter gegen Siegfried Seidl (Rottal-Inn) und Christian Neulinger (Pocking) durch. Bei den Stellvertreterwahlen wurde Christian Neulinger in seinem bisherigen Amt bestätigt. Weitere Stellvertreter sind nun Maria Raum (Kehlheim) und Nicole Bauer (Landshut-Land). Komplettiert wird das Präsidium durch den neuen Schatzmeister Claus Rothlehner (Rottal-Inn) und den Schriftführer Alexander Putz (Landshut).
Zu einer der 8 Beisitzer/innen im Bezirksvorstand wurde auch die Vorsitzende des Ortsverbandes Pocking / Bad Füssing Bettina Illein gewählt.

Die FDP Passau-Land ist somit eindrucksvoll im neuen Bezirksvorstand vertreten!

Zur aktuellen Berichterstattung des Bezirksverbandes klicken sie HIER

Die Pockinger Liberalen haben sich für die Stadtratswahl 2014 aufgestellt

Pocking. Der FDP Ortsverband Pocking/Bad Füssing hat am Sonntag Vormittag bei einem ebenso geselligen, wie spannenden Weißwurstfrühstück  im Gasthof Pram in Pocking seine Kandidaten zur Stadtratswahl 2014 gewählt. Eine mit 24 Kandidaten und 2 Ersatzkandidaten voll besetzte Stadtratsliste war das Ergebnis der vierstündigen Zusammenkunft. FDP Ortsverbandsvorsitzende und Rechtsanwältin Bettina  Illein begrüßte die knapp 30 zur Veranstaltung erschienenen Mitglieder und Parteifreunde. Die korrekte Einhaltung  der Formalien wurde festgestellt, die Stimmberechtigung der Nichtmitglieder beschlossen. Zum Wahlleiter wurde der versierte  FDP Kreisvorsitzende Alexander Spörr aus Tettenweis gewählt, als Schriftführerin zur Wahl Bettina Illein. Diese bat die Kandidaten zur Stadtratswahl 2014 sich vorzustellen und über ihre Ziele und Beweggründe zu erzählen.
“Der nicht mehr selbstverständliche Erhalt der regionalen medizinischen Versorgung liegt mir besonders am Herzen. Wir haben in Pocking und Umgebung eine hervorragende medizinische Versorgung durch engagierte niedergelassene Hausärzte und Fachärzte, die zum Wohle der Patienten sehr kollegial miteinander kooperieren. Diese Versorgung ist gefährdet: Gerade ländliche Praxen finden keine Nachfolger, “Gesundheitskonzerne” drängen auf den Markt, denen es in erster Linie um die Rendite geht, ich möchte dieser Entwicklung auch in diesem Gremium entgegenwirken”, so stellte sich der auf Listenplatz 3 gewählte Stadtratskandidat, Dr. Detlev Werner, Frauenarzt und Belegarzt am Krankenhaus Rotthalmünster, vor.
„ Das Wiederbeleben der Innenstadt von Pocking ist mir wichtig, es ist schade wie sich die Pockinger Innenstadt (Passauerstraße) in den letzten 5 Jahren entwickelt hat.  Stock & Steubel, Gasthof alte Post, ehemaliger Plus/CADI  stehen leer. Was mich zudem stört ist auch der Verkehr am Freitag und Samstag in der Stadt, regelmäßig staut es sich ab dem Kreisverkehr beim Lidl bis ca. alten Stock und Steubel – hier wäre auch eine Überlegung eine andere Verkehrsführung. Schließlich müssen alle Leute aus Tettenweis durch die Stadt wenn sie beim OBI, Aldi einkaufen wollen. Der Weg den die Stadt geht beim Austausch der alten Lampen gegen solche mit LED finde ich sehr gut. Ich würde mich dafür einsetzen, dass auch die Umwelt nicht zu kurz kommt. In diesem Zusammenhang finde ich es gut, dass nun endlich freie Flächen – wenn sie zudem noch brach liegen – in Pocking bebaut werden, bevor Pocking sich noch weiter ausdehnt – geschehen jetzt in der Bajuwarenstraße hinter dem TÜV, alles mit Maß und Ziel. Ein weiterer “Stadtgarten” bzw. Park wäre auch nicht schlecht.“, so der auf Listenplatz 8 gewählte Michael Bauer, der als Lokführer bei der DB beschäftigt ist. Bauer meint weiter, da er ja selbst Eisenbahner mit Leib und Seele sei, würde er sich dafür stark machen, dass die Zugverbindungen nach Passau/Mühldorf schneller werden. So seien zum Beispiel im Jahr 2010 die Strecke Pocking – Sulzbach für über 1 Million (aus dem Konjunkturpaket finanziert) erneuert worden, jedoch führen die Züge immer noch zwischen 60 und 70 km/h anstatt 80, wobei die Strecke sogar für 100 km/h trassiert worden sei. Der Zug brauche zwischen Passau und Pocking immer noch ca. 50 Minuten – wie vor dem Um- und Neubau. Außerdem führen am Morgen nur Züge um 5:08 und dann erst wieder um 6:56, hier bräuchte es endlich einen Zug um ca. 6 Uhr. Mit Umsteigen in Mühldorf wäre man so um ca. 8:37 in München – zur besten Zeit.

Auf Listenplatz Nr. 2 gewählter IT Spezialist Christian Neulinger betonte, dass ihm der Breitbandausbau wichtig sei und dass er überzeugt sei, dass die liberale Politik Arbeitsplätze schaffen würde.
Amtierender Stadtrat und Weißwurstsponsor Sepp Zormeier resümierte aus seiner Arbeit als Stadtrat. „ 64 Ortsversammlungen/Monatszusammenkünfte an denen die Bürger alles Wissenswerte aus den 31 Pockinger Stadtratssitzungen erfuhren durften. Auch Informationen aus den 32 Finanzausschüssen/Umwelt -und Personalsauschuss sowie den 30 Fraktionssitzungen wurden in den Treffs beraten und besprochen“. Sepp Zormeier betonte, dass ihm trotz des großen Zeitaufwandes immer eine große Freude bereitet habe, für die Menschen in Pocking eintreten dürfen zu haben.  Besonders stolz sei er auf die Veranstaltung „Zormeier kocht auf“ bei der er seine Leidenschaft für Spaghetti „aglio olio“, hier zu Lande auch „ala Peppi“ genannt,  mit dem guten Zweck verbinden könne.
Unternehmerin und Heilpraktikerin Doris Thumfart, die auf Listenplatz 5 kandidiert,  erinnerte an das lebendige Pocking von früher. „Hier müssen wir ansetzen. Unsere Innenstadt wieder mit Leben füllen. Ich bin ein Mensch, der „Tut“, nicht über das Tuen spricht. Gehen wir es an!“ Doch nicht nur die Innenstadt liegt ihr am Herzen sondern auch die Gesundheitsprävention. Sie arbeitet als Mentorin für Salutogenese und möchte Netzwerke unterstützen die Medizin und Heilkunde Hand in Hand arbeiten lassen. Die Regierung spricht von der Frauenquote. Aber dazu ist es nötig den Frauen den Rücken frei zu halten und für die Betreuung der Kinder zu sogen. An dieser Stelle muss einiges getan werden. Außerdem möchte Frau Thumfart ein Völkerverständigungsprogramm ins Leben rufen, das für unsere vielen zugezogenen Mitbürger die Jahrzehnte lang in fernen Ländern wohnten und dadurch den Anschluss an die eigene Heimat verloren haben, ein Zeichen setzt, dass Sie voll und ganz zu uns gehören.
Krankenschwester Vanessa Wiesner (Listenplatz 4) möchte, dass frischer Wind in den Stadtrat kommt. Sie möchte sich dafür einsetzen, dass  Pocking Süd endlich eine Umgehungsstraße bekommt. Sie wohnt selber in Pocking Süd und kennt die Problematik. Pocking Süd würde immer weiter wachsen, die Lage verschlechtere sich zunehmend. Vanessa Wiesner möchte sich ferner weiterhin für die Nacktbader am Pockinger Baggersee einsetzen. /BI

FDP besucht Polizei Pocking: Vorratsdatenspeicherung, Jugendkriminalität, Schulwegsicherheit, Sperrzeiten, Pockinger FKK Konflikt

Stadrat Josef Zormeier, Ralf Spitznagel (stv. Vorsitzender FDP Pocking / Bad Füssing), Bettina Illein (Vorsitzende FDP Pocking / Bad Füssing), Vanessa Wiesner (Bezirkstagskandidatin Passau-West), Stefan Wiesner (Vorstandsmitglied FDP Pocking / Bad Füssing), Alexander Spörr (FDP Kreisvorstizender Passau-Land) und Landtagskandidat Christian Neulinger besuchten die Polizeistation Pocking.

Stadrat Josef Zormeier, Ralf Spitznagel (stv. Vorsitzender FDP Pocking / Bad Füssing), Bettina Illein (Vorsitzende FDP Pocking / Bad Füssing), Vanessa Wiesner (Bezirkstagskandidatin Passau-West), Stefan Wiesner (Vorstandsmitglied FDP Pocking / Bad Füssing), Alexander Spörr (FDP Kreisvorsitzender Passau-Land) und stlv. Bezirksvorsitzender Christian Neulinger besuchten die Polizeistation Pocking.

 

 

Vertreter des FDP Ortsverbandes Pocking / Bad Füssing haben sich mit dem Leiter der Polizeistation Pocking Herrn PHK Dadlhuber, zu einem spannenden Informations- und Meinungsaustausch getroffen.

Heiß diskutiert wurde das Thema Vorratsdatenspeicherung. Weiter informierte Herr Polizeihauptkommissar Dadlhuber über Jugendkriminalität in Pocking, Probleme bei der Schulwegsicherheit und Auswirkungen der Sperrzeiten. Natürlich kamen auch die „Nackerten“ am Pockinger Badesee nicht kurz, die Problematik wurde aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

Was bedeutet Vorratsdatenspeicherung. Was ist eine „IP“ Adresse. Wie kann man sich vor Missbrauch schützen. Hierüber informierte zunächst FDP Landtagskandidat, stv. Kreis- und Bezirksvorsitzender Christian Neulinger. PHK Dadlhuber stellte anhand der aktuellen Rechtslage die Möglichkeiten der Polizei vor, Daten zu ermitteln. Tatsächlich seien diese sehr eingeschränkt. Wenig nachvollziehbar sei für ihn, dass beim illegalen Musikbörsenaustausch aufgrund zivilrechtlichen Betreibens des Urhebers ein richterlicher Beschluss, wonach die IP Adresse vom Internetanbieter herausgegeben werden muss, problemlos erfolgen würde, im Gegenzug der Polizei beim Mobbing im Rahmen von sozialen Netzwerken aber weitgehend die Hände gebunden seien. Schriftführer Stefan Wiesner konnte dem nur beipflichten und erzählte von seinen Erfahrungen als Lehrer. Mobbing im Internet sei leider Alltag. Dies gehe hin bis zur virtuellen sexuellen Nötigung. Hierzu stellte Herr PHK Dadlhuber klar, dass im Falle des Verdachtes der sexuellen Nötigung der Straftatbestand so erheblich sei,  dass gegenüber dem Internetanbieter die Herausgabe der Daten angeordnet werden könne. Es gäbe aber viele „kleinere“ Fälle, wie Beleidigung, die jedoch schnell in den Bereich des Mobbings gingen und gerade für Jugendliche und Heranwachsende sehr belastend seien. Hier könnten Daten aber eben nicht ermittelt werden.

Kreisvorsitzender Alexander Spörr stellte klar, dass mit der FDP eine anlasslose Vorratsdatenspeicherung nicht machbar sei und der Staat seine Bürger nicht generalverdächtigen dürfe. Stattdessen schlagen die Liberalen eine anlassbezogene Sicherungsanordnung vor, d.h. die Protokollierung darf nur bei konkretem Verdacht und mit engem „Korsett“ erfolgen. Auch müsse der Verdächtige spätestens nach den Ermittlungen über die durchgeführte Maßnahme informiert werden, so Spörr. Rechtsanwältin Illein fügte an, dass zur Bekämpfung von Kinderpornografie im Internet sogenannte „Bestandsdatenauskünfte“ ermöglicht werden sollen. Dies bedeute, wenn der Polizeibehörde eine bestimmte IP Adresse bereits bekannt sei, könne ermittelt werden, welche Person sich hinter derselben bewegt hat.

Christian Neulinger verwies darauf, dass ein großer Mangel der Aufgeklärtheit der Nutzer des Internets bestehen würde. Dem konnte PHK Dadlhuber nur zustimmen und meinte, dass immer und immer wieder auf die Gefahren und Risiken, die das Internet biete hingewiesen werden müsse und noch großer Informationsbedarf, insbesondere bei den sehr sorglosen jungen Nutzern bestünde.

Auf Frage der Pockinger FDP Vorsitzenden Illein erzählte Herr PHK Dadlhuber, dass es in Pocking erfreulich wenige Fälle von Jugendkriminalität gebe.  Dies liege aber vornehmlich daran, dass Pocking im Vergleich zu Eggenfelden zum Beispiel, über keine großen Diskotheken verfüge, die Jugendliche aus einem größeren Umkreis anziehe und Konfliktpotential biete. Stefan Wiesner meinte, dass ein weiterer Grund wohl sei, dass Pocking, im Gegensatz zu Eggenfelden, bei der Hauptschule eine hervorragende Ganztagsbetreuung habe.

Beim Thema Schulwegsicherheit waren sich Stadtrat Zormeier und PHK Dadlhuber völlig einig. Großes Gefahrenpotential bieten diejenigen Eltern selbst, die ihre Kinder unter Mißachtung der Straßenverkehrsregeln bis vor die Eingangstüre der Schule fahren und an unmöglichen Stellen vor der Schule parken. Herr Dadlhuber meinte zu der Problematik scherzhaft: „Wenn die Schule eine befahrbare Eingangsrampe hätte, dann würden manche Eltern ihre Kinder direkt ins Schulgebäude fahren“.

Sehr große Auswirkungen auf das strafrechtliche Verhalten haben Sperrzeiten, dies ergebe sich eindeutig aus der Statistik für Niederbayern, informierte Herr PHK Dadlhuber. Das Aggressionspotential Betrunkener am Abend und das in den frühen Morgenstunden sei nicht zu vergleichen. Bei einem Einsatz z.B. um 4.00 Uhr stelle sich die betroffene Streife eher auf schwere Übergriffe ein, weil die Erfahrung zeige, dass mit fortgeschrittener Nacht und Alkoholgenuss jegliche Hemmungen vor Gewaltanwendung schwinden und zwar leider immer öfter auch gegenüber Polizeibeamten.

Weniger gefährlich, seien die Einsätze der Polizei am Pockinger Baggersee aufgrund der Verstöße gegen die bayerische Badeseeverordnung gewesen, teilte Herr PHK Dadlhuber auf Frage der Bezirkstagskandidatin Wiesner mit. Bisher wurde allerdings nur ermahnt. Ansonsten sei das Thema für die Polizei eher nachrangig.  Stadtrat Zormeier erzählte, dass er mit seinem Radl die besagte Strecke abgefahren ist, um sich ein Bild davon zu machen, ob es tatsächlich nur vier oder fünf Nacktbader dort gibt, wie von der Stadt vorgetragen. Er hat dabei festgestellt, dass es weit über 100 seien. Die meisten würden  verdeckt hinter Schirmen und Hecken liegen.  Vanessa Wiesner betonte, dass
es ihr nach wie vor ein großes Anliegen sei, hier eine Lösung zu finden.
Es könne nicht angehen, dass Bürgermeister Krah ein Bürgeransinnen ignoriere. Und er  die Beratung eines diesbezüglich offiziell gestellten FDP Antrags an den Stadtrat  zu verhindern versuche, meint die liberale Bezirkstagskandidatin.

Stv. Ortsvorsitzender Spitznagel stellte die Frage, was sich die Polizei denn von der Politik wünschen würde. Dieser meinte, dass der Altersdurchschnitt der Einsatzkräfte bei etwa 50 Jahren liegen würde. In Pocking wurde die personelle Sollzahl gekürzt. Hier würde er sich wünschen, dass es mehr jungen Polizeinachwuchs geben würde.

Vorsitzende Illein bedankte sich abschließend bei PHK Dadlhuber für den sehr spannenden und informativen Gedankenaustausch. Dieser erwiderte, dass das Gespräch auch aus Sicht der Polizei gewinnbringend gewesen sei und er es begrüße, wenn sich politisch engagierte Menschen nicht nur mit der Theorie begnügen, sondern die Praxis erleben wollen.

Pockinger Stadtrat soll sich mit FKK-Bereich am Naturfreibad beschäftigen

Die Diskussion um FKK am Pockinger Naturfreibad ist wieder mal voll entbrannt. Nicht zum ersten Mal erscheinen die Nackedeis am Badesee. Es muss also Bedarf und der Wunsch bestehen, der Freikörperkultur in Pocking zu frönen.

Der See wäre groß genug um einen entsprechenden Bereich für einen Teil der Bevölkerung bereit zu stellen, die in dieser Form ihre Freiheit genießen wollen. Dies ist aus liberaler Sicht nichts Verwerfliches.

Die Pockinger FDP-Bezirkstagskandidatin Vanessa Wiesner und der Kreisvorsitzenden Alexander Spörr fordern den Stadtrat auf sich mit dem Für und Wider eines FKK Bereichs auseinander zu setzen statt sich hinter einer Landesverordnung zu verstecken, die durchaus Spielraum gewährt. „Die Kommune hat diesbezüglich das Recht und die Möglichkeit selbstverantwortlich zu entscheiden“, meint Vanessa Wiesner.

Richard Höchtl wird 90

Zum 90. Geburtstag unseres liberalen Urgesteins gratulierten heute für den Ortsverband Pocking/Bad Füssing der Ortsvorsitzende Christian Neulinger und sein Vize Ralf Spitznagel. Wie man auf dem Bild sieht, ist bereits um 10 Uhr früh die Bude voll!
Auch der Pockinger Reservistenverband überbrachte ein Präsent.

Richard erfreut sich bester Gesundheit und lud alle Besucher bereits zum 100. Geburtstag ein!

 

130409 - Richard Geburtstag 90

Ortsverband begrüßt Neumitglied und besiegelt Zusammenarbeit mit Rottal-Inn

Gerhard Kastner entschied sich, der FDP beizutreten! Direkt auf der Sitzung unterzeichnete der 49 jährige Fürstenzeller den Mitgliedsantrag. Der Ortsverband entschied sodann einstimmig und satzungskonform Hr. Kastner in den Ortsverband Pocking / Bad Füssing – trotz der örtlichen Trennung – ein zu gliedern.

„Ich danke dem Ortsverband für die Bereitschaft, diese Möglichkeit für meine Person in Anspruch zu nehmen. Ich bin froh, hier im Kreisverband Passau-Land Teil dieses aktiven und kollegialen Ortsverband sein zu können“ so Kastner nach der einstimmigen Entscheidung.

 

v.l. Ortsvorsitzender Christian Neulinger, Gerhard Kastner, stlv. Ortsvorsitzender Ralf Spitznagel

v.l. Ortsvorsitzender Christian Neulinger, Gerhard Kastner, stlv. Ortsvorsitzender Ralf Spitznagel

Für den kommenden Wahlkampf wurde auch die enge Zusammenarbeit mit dem Nachbar-Kreisverband Rottal-Inn besiegelt und Details für gemeinsame Veranstaltungen besprochen! Der Kreisvorsitzende der FDP Rottal-Inn Siegfried H. Seidl nahm die Einladung zur Sitzung gerne an und äußerte sich erfreut über die gegenseitige Bereitschaft, die entsprechenden Wahlkreiskandidaten aktiv zu unterstützen. Details zu den geplanten Aktionen gibt es selbstverständlich in der nächsten Zeit in der lokalen Presse und hier zu lesen.

v.l.: stlv. Kreisvorsitzender Passau-Land Christian Neulinger, Kreisvorsitzender Rottal-Inn Siegfried H. Seidl

v.l.: stlv. Kreisvorsitzender Passau-Land Christian Neulinger, Kreisvorsitzender Rottal-Inn Siegfried H. Seidl

„Pille danach“: Wissenschaft wies der Kirche den Weg?

Dr. med Detlev Werner

Dr. med Detlev Werner

Es ist uneingeschränkt zu begrüßen, wenn die katholische Kirche ihre kompromisslose Haltung zur „Pille danach“ unter dem Eindruck der Kölner Fälle lockert. Höchst erstaunlich ist allerdings die Begründung, die im Artikel genannt wird: Die Bischöfe haben den Ethikrat des Bistums Trier befragt und dieser konnte praktischer Weise mitteilen, dass es jetzt eine neue „Pille danach“ gäbe, die nicht abtreibt (also die Einnistung verhindert), sondern schon die Befruchtung verhindert.
Damit kann die Kirche den betroffenen Frauen helfen und selbst bei ihrer moraltheologischen Maximalforderung verharren.
Nur leider stimmt die Begründung nicht: Hätten die Bischöfe besser den Gynäkologen/-in der Bischöfsköchin zur Wirkungsweise dieser Pille gefragt und nicht die Moraltheologen (ich wende mich in Glaubensfragen ja auch nicht an den Berufsverband der Frauenärzte!?), hätte dieser ihnen sagen können, dass auch diese neue Pille u.a. die Einnistung verhindert.
Im Ernst: Da man davon ausgehen kann, dass im diesem Ethikrat intelligente Menschen sitzen, die sich zur Wirkungsweise dieser „Pille danach“ kundig gemacht haben, heißt das, dass auch die Bischöfe wohl wissen, dass ihre Begründung für diese neue Haltung nicht stimmt. Die Bischöfe können oder wollen nicht vom moraltheologischen Dogma („jede Einwirkung nach der Befruchtung ist eine Abtreibung!“) herunter (daher die kleine Notlüge mit der angeblich anderen Wirkungsweise der neuen Pille), erkennen aber langsam, dass diese kompromisslose Haltung zu moraltheologischen ebenfalls nicht zu verantwortbaren Leiden wie in den Kölner Fällen führt . In dieser (langsamen) Änderung der Einstellung sehe ich die Hoffnungszeichen dieser Entscheidung. Die praktische Bedeutung ist eher gering: Es gibt in den meisten Regionen einen Notdienst engagierter Gynäkologen oder gynäkologische Abteilungen, die nicht unter kirchlicher Weisung stehen und außerdem wirkt die neue Pille danach bis zu 5 Tage, so dass sie immer noch beim eigenen Frauenarzt/-ärztin geholt werden kann. Es war auch bisher kein Problem an die Pille danach zu kommen!
Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich finde es richtig und wichtig, dass die Kirche als strenge Mahnerin für die Würde und Rechte des werdenden Lebens auftritt, denn die andere Extremposition, die dem Embryo jeden Wert abspricht und damit jegliche Manipulation erlaubt, ist inakzeptabel! Wenn die Kirche aber jetzt zum Thema Verhütung aus ihrem dogmatischen Schneckenhaus vorsichtig herausschaut, ist das nur zu begrüßen, aber im Moment noch weder ehrlich noch ausreichend!

Dr. Detlev Werner
Frauenarzt, Katholik

Für Basisdemokratie im Einsatz

Bezirkstagskandidat Sebastian Löw auf Landesparteitag der FDP in Aschaffenburg

Die weite Anreise von Bad Füssing nach Aschaffenburg zum Landesparteitag der FDP nahm vergangenes Wochenende Sebastian Löw (25) auf sich und vertrat dort, für Ihn zum ersten Male, mit seiner Stimme den Kreisverband Passau-Land.
Eine wichtige Veranstaltung, wurde dort der Landesvorstand der FDP neu gewählt, aber auch über den kontrovers in Partei und Bevölkerung diskutieren Fall in Sachen Studiengebühren abgestimmt.
Im Vorfeld besprachen die Mitglieder des Ortsverbandes Pocking/Bad Füssing unter Führung vom Landtagsdirektkandidaten Christian Neulinger, Pocking, bereits das Antragsbuch und berieten mit Ihrem Delegierten Sebastian Löw ihre gemeinsame Haltung zu den betreffenden Anträgen, damit auch die Meinung des ganzen Ortsverbandes in Aschaffenburg vertreten sein werde.
„Der Parteitag war im Ganzen ein Erlebnis“, so Löw nach seiner Rückkehr zum Ortsverband. „Auf dieser Ebene erkennt man, dass man als einzelnes Parteimitglied einerseits mit seiner Delegiertenstimme selbst, aber auch im Gespräch mit anderen Mitglieder oder dem Bayrischen Präsidium in der Landespolitik etwas bewegen kann! Viel mehr Menschen sollten sich motivieren, an solchen Veranstaltung Teil zu haben!“
An den monatlichen Sitzungen des FDP Ortsverbands Pocking/Bad Füssing hat Jedermann die Möglichkeit an Demokratie teil zu haben. Der Ortsverband hält alle Sitzungen öffentlich und lädt die Bevölkerung dazu herzlich ein! Die Termine werden immer in der Presse bekannt gegeben!

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Foto: vl. Sebastian Löw, Minister Martin Zeil (Foto: Seidl)