Beiträge verschleudert

Leserbrief von Dr. Detlev Werner (stellv. Kreisvorsitzender) zum Bericht aus der PNP „Versichicherte werden zur Kasse gebeten“ vom 12. März 2016:dwerner

 

Die aberwitzige Geldverschwendung auch in der Gesundheitspolitik setzt das Vorgehen der großen Koalition in anderen Politikfeldern fort: Das eigene Klientel wird abwechselnd bedient auf Kosten der Steuer-/Beitragszahler.

Leider werden die von den Bürgern hart erarbeiteten Beiträge nicht für eine bessere medizinische Versorgung verwendet, sondern unter Federführung des SPD-Gesundheitskonzernlobbyisten Lauterbach für einen Umbau des Gesundheitswesens zur einer staatlich kontrollierten Konzernmedizin: Im Versorgungstärkungsgesetz organisierte man eine Zwangsumschichtung von Geldern und Patienten von den freien, eigenverantwortlichen Haus- und Fachärzten zu den Gesundheitskonzernen verbunden mit einem Einstieg in den Entzug der freien Arztwahl. Im Milliarden-verschwendenden eHealth-Gesetz wird fahrlässig mit unseren hochsensiblen Gesundheitsdaten umgegangen. Besonders die Landkrankenhäuser werden durch das Krankenhausstrukturgesetz gefährdet. Letztlich werden Beiträge in Milliardenhöhe verschleudert und trotzdem die ambulante und stationäre medizinische Versorgung besonders auf dem Land erheblich verschlechtert, nur um dem ideologischen Ziel einer staatlichen Zwangseinheitsmedizin näher zu kommen. Das Nachsehen hat der Patient, dem der Staat zunehmend vorschreiben will, was gut für ihn sei. Was fällt der SPD als Lösung für die zwangsläufige Kostenexplosion ein: Nicht das Sparen (am Ende noch am eigenen Klientel), sondern die Forderung die Beiträge noch weiter zu erhöhen!
Daher: Bei auftretenden Nebenwirkungen dieser Gesundheitspolitik (steigende Beiträge, Verschwinden des Haus- und Facharztes und der Krankenhausabteilungen vor Ort) fragen Sie Ihren Arzt oder besser Ihren Abgeordneten!

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